Frauen in der CDU/CSU
Im Juli 2010 beschloss die CDU/CSU, den Frauenanteil in der Bundestagsfraktion zu erhöhen. Damit setzten sie einen Meilenstein in der Geschichte der Politik. Eine weitere Forderung stellte die Partei an Firmen. Hierbei sollen bei der Vergabe von Spitzenpositionen Frauen ebenso eingesetzt werden. Bis Ende 2013 soll es bereits zu einem ersten Erfolg führen. Ist das nicht der Fall, wo soll es gesetzlich verpflichtend werden. Gewünscht wird von der CDU/CSU, dass der Frauenanteil 30 % beträgt. Ein weiteres Ziel der CDU/CSU ist es, dass Frauen und Männer, die dieselbe Arbeit verrichten, auch gleich bezahlt werden. Das erste Mal beschäftigten sich die Mitglieder der CDU im Jahr 1964 mit der Frau in der Arbeitswelt. Die Probleme berufstätiger Frauen wurden auf einem Kongress besprochen. Aenne Brauksiepe forderte Rechte für Frauen die Kinder haben, Hausfrau sind und einen Beruf ausüben, ein. Frauen in der CDU/CSU beschäftigen schon lange mit dem Thema Frau in der Politik und im Arbeitsleben. Bereits 1948 gründete sich die Frauen Union. Dabei handelt es sich um eine Lobby, die sich um die Anliegen der Frau kümmert. Aus dieser entstand im Jahr 2007 die Frauen Union Rhein – Siegkreis.
Das ist die größte politische Frauenorganisation, die rund 2200 Mitglieder hat. Ziel der Union ist es, dass es sowohl auf Stadt- als auch auf Gemeindeebene der Meinungsaustausch gefördert wird. Die erste Vorsitzende des Bundesfrauenausschusses war Helene Weber. Heute sitzt Prof. Dr. Maria Böhmer, seit 2001, an der Spitze. Immer wieder finden Kongresse statt, die speziell auf das Thema Frau ausgerichtet sind. So zum Beispiel fand ein Pflegekongress statt, um die Probleme pflegender Angehörigen zu erörtern. Mit der Pflege von Familienmitgliedern sind meist Frauen betraut. Ein besonderes Highlight, das die Frauen von der CDU/CSU berufstätigen Frauen bieten, ist Lounge in the City. Bereits in mehreren Städten findet diese Veranstaltung in regelmäßigen Abständen statt.