Frauen in der internationalen Politik
In der internationalen Politik sind hauptsächlich Männer. In den 1980er Jahren wurde darüber diskutiert, Frauen in den sogenannten weichen Bereichen der Politik einzusetzen. Das war unter anderem die Familienpolitik. Da in der Regel Männer in der Politik sind, werden die Frauen demotiviert, sich aktiv an der Politik zu beteiligen. Es hat sich eine Organisation gebildet, die Frauen dahin gehend stärkt, in der Politik tätig zu werden. Gründerin der Frauen ohne Grenzen ist Dr. Edit Schlaffer. Sie ist Autorin und gründete den Verein Anfang des Jahres 2002. Laut Menschenrechtsgesetz ist es verboten, Frauen zu benachteiligen. Das ist im beruflichen Bereich genauso wie in der Politik. Deutschland hat eine Regierungschefin, nämlich die Bundeskanzlerin Angela Merkel. In anderen Staaten dauerte es ebenfalls einige Zeit, bis sich Frauen auf dieses Gebiet wagten.
Frauen in der internationalen Politik sind im Kommen. Immer mehr Frauen bewerben sich um Ämter. In Amerika und in Frankreich war bis jetzt noch nie eine Frau an der Staatsmacht. Obwohl in Amerika bereits seit 1920 das Wahlrecht gilt, war erst 1997 die erste Frau in einem Amt. Dabei handelt es sich um die Außenministerin Madeleine Albright. Hillary Clinton, die Frau des ehemaligen US Präsidenten stellte sich 2007 zur Wahl des Präsidentenamtes zur Verfügung, verlor jedoch gegen Barack Obama. In Asien sind weit mehr Politikerinnen im Amt als in anderen Regionen der Welt. Sie kommen allerdings durch verwandtschaftliche Beziehungen in ihr politisches Amt. Ein Beispiel dafür ist Indira Gandhi, die Tochter von Jawaharlal Nerhu. Die erste demokratisch gewählte Regierungschefin der Welt war Sirimavo Bandaranaike. Sie ist die Ministerpräsidentin von Sri Lanka. Die Schweiz führte das Frauenwahlrecht erst 1971 ein. Die erste Frau, die in die Regierung gewählt wurde, war im Jahr 1984 Elisabeth Kopp. Seit 2010 besteht eine Frauenmehrheit in der Regierung (von 7 Mitgliedern sind 4 Frauen).